Einarbeitung in der Zahnarztpraxis – so wird der Einstieg erfolgreich

Einarbeitung in der Zahnarztpraxis – so wird der Einstieg erfolgreich

Sieht Einarbeitung Zahnarztpraxis viel zu oft genau so aus? „Für unsere moderne Praxis suchen wir ab sofort eine ZFA (m/w/d) für die Behandlungsassistenz. Wir bieten Ihnen: ein eingespieltes, motiviertes Team, eine fundierte Einarbeitung, …“

Und dann? Es gibt ein Telefonat, eine Bewerbung, eine Einladung.

Marie, so wollen wir die Neue nennen, bereitet sich gut auf das Gespräch vor, liest die Homepage, hat einige Fragen vorbereitet. Das Gespräch läuft gut. Sie erhält einen Vertrag und erscheint zum ersten Arbeitstag.

Schlecht geschlafen hat Marie. Wie es wohl wird? Sie tritt ein. Steht da. Wartet bis jemand Zeit für sie hat. Sie ist fachlich top, hat aber keine Ahnung, wie es in DIESER Praxis läuft.

Die Situation eines jeden neuen Mitarbeiters lässt sich wie folgt beschreiben:

ORIENTIERUNGSLOSIGKEIT.

Wer hier einfühlsam und strukturiert auf die neuen Mitarbeiter eingehen kann, ist klar im Vorteil. Darum soll es in diesem Artikel gehen. Ich zeige dir einfache Methoden, wie du die passenden Mitarbeiter optimal in deiner Zahnarztpraxis einarbeitest und dann dauerhaft für Motivation sorgst. So bindest du dein Personal an deine Praxis und brauchst dich vom existierenden Fachkräftemangel nicht aus der Ruhe bringen lassen. Einarbeitung mit System schafft dir einen engagierten Mitarbeiterstamm.

Einarbeitung in der Zahnarztpraxis – mit diesen Problemen hat jeder Mitarbeiter zu kämpfen:

  • Realitätsschock wegen enttäuschter Erwartungen
  • Aufgaben können in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gelöst werden
  • Anforderungen liegen unter den Qualifikationen des Mitarbeiters
  • Zu wenig Informationen über das erwartete Verhalten
  • Zu wenig Feedback
  • Zu wenig Führung

Und was wirkt sich am schädlichsten auf die Motivation und Bindung aus?

DIE UNTERFORDERUNG.

Unterforderung entsteht auch dann, wenn ein Mitarbeiter wegen schlechter Einarbeitung zwar leistungsbereit aber nicht leistungsfähig ist. Wenn er also nicht weiß, wo er anpacken kann. Wenn er nicht weiß, was er tun soll. Wenn er nicht weiß, was zu seinen Aufgaben gehört, wenn er nicht in die Geräte eingewiesen wird etc.

Dein Ziel: Eine hohe Bindung an deine Praxis.

Was du als Zahnarzt sicher willst, ist eine hohe psychologische Bindung an deine Praxis. Also Loyalität und die Bereitschaft, hohe Leistungen zu erbringen. Dein Mitarbeiter soll sich so sehr mit deiner Praxis verbunden fühlen, dass er bessere Angebote ausschlägt.

Wir sind alles Menschen und Menschen haben nun mal Gefühle. Erwartungen. Erfahrungen. Wann fühlt sich ein Mensch wohl? Der erste Arbeitstag ist immer schwierig.

So kannst du neuen Mitarbeitern den Start so leicht wie möglich machen:

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Du fragst dich, wie du am besten anfängst und was du tun kannst, damit dein QM wirklich was bringt?

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  • Wie du am besten anfängst, ohne überfordert zu sein.
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  • 4 erfolgreiche Wege, die dein QM und vor allem deine Praxis aufblühen lassen.
  • Wie du ganz einfach dafür sorgst, dass dein QM aktuell bleibt.💎

Schritt 1: Im Vorfeld Informationen bereitstellen für die Einarbeitung Zahnarztpraxis

Versorge Marie schon vor dem ersten Arbeitstag mit wertvollen Informationen. Informiere dich über ihre Erwartungen und sprich ganz konkret darüber, was sie in der Praxis erwartet. Was du ihr bieten kannst und was nicht. Sag ihr auch, was du künftig ganz konkret von ihr erwartest. Sei ehrlich. Sie wird später sowieso herausfinden, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Schritt 2: Da sein am ersten Arbeitstag.

Hole deinen Mitarbeiter SOFORT ab. Erwarte ihn mit einem Lächeln. Das Gehirn sucht nach Bestätigung des ersten Eindrucks. Wenn der erste Eindruck positiv ist, ist das die halbe Miete. Warum keinen Blumenstrauß?

Schritt 3: Erwartungen kennen und darauf eingehen

Deine neue Mitarbeiterin wird in den ersten Tagen mit ihrem neuen Arbeitsplatz, ihren Kollegen, Aufgaben, Anforderungen, der Unternehmenskultur etc. konfrontiert. Sie vergleicht die Realität mit ihren Erwartungen.

Zeit, sich für diese Erwartungen zu interessieren und sie erst zu nehmen. Seid authentisch. Sodass sich Marie wohl fühlen kann und es am ersten Tag nicht zur sofortigen Ernüchterung kommt.

Hier sind einige Wege, wie erster Arbeitstag gelingt:

  • Aufnahmerituale (z.B. Vorstellung durch die Praxisleitung, Zeigen der Praxisräume),
  • Zeit der Praxisleitung und der Kollegen,
  • Feedback und Möglichkeiten zum Erwartungs- und Meinungsaustausch

All das sind gute Möglichkeiten, deine neuen Mitarbeiter abzuholen, kennenzulernen und wertzuschätzen.

Damit Einarbeitung in der Zahnarztpraxis gelingen kann, willst du folgende Informationen an die Hand geben:

  • Was ist für dich gute Leistung? Und wie gibst du dazu Feedback?
  • Wem arbeitet die neue Mitarbeiterin zu?
  • Wer ist von ihrer Arbeit abhängig? Welche Schnittstellen gibt es?
  • Welche Rituale gibt es in der Praxis? Welche unausgesprochenen Regeln? Seid so offen wie möglich und holt Marie dazu, wenn es etwas zu besprechen gibt. Bindet sie vom ersten Tag in Entscheidungen ein. Fragt nach Maries‘ Meinung.

Warum die ersten 100 Tage Einarbeitung Zahnarztpraxis so immens wichtig sind?

Neue Mitarbeiter sind noch nicht betriebsblind.

Marie darf und soll sich von Anfang an aktiv und konstruktiv in den Praxisalltag einbringen und auf Verbesserungen hinweisen. Aufgrund er noch fehlenden „Betriebsblindheit“ ist sie dazu besonders geeignet. Seht es als kostenlose Beratung von einem erfahrenen Experten und nutzt die Chance. Nutzt die Erfahrungen, die Marie in vorherigen Praxen gemacht hat.

Falls sie sich nicht traut, ermutigt sie, die Punkte aufzuschreiben. So geht es nichts verloren, denn die Betriebsblindheit kommt schneller als gedacht. Glaub mir.

Die Erfahrung zeigt, dass sich neue Mitarbeiter zunächst als Außenseiter fühlen. Es wird dauern, bis die Neuen alle „Gruppengeheimnisse“ kennen. Das verunsichert und erschwert einen guten Einstieg. Dem muss aber nicht so sein. Gute Einarbeitung ist einfach. Wenn sie bewusst und strukturiert durchgeführt wird.

Schritt 4: Einarbeitung

Die fachliche Einarbeitung wird gar nicht das Problem sein (du hast ja einen Experten eingestellt). Viel wichtiger ist die soziale Integration im Team.

Hier hilft ein strukturierter Einarbeitungsplan. Der Mitarbeiter soll nicht nur leistungsbereit sein (das ist er als neuer motivierter Mitarbeiter ohnehin). Er soll leistungsFÄHIG sein. Wer von Anfang an seinen Aufgaben nachkommen kann und weiß, wo er sich Hilfe oder Informationen holen kann, der fühlt sich gebraucht, der kann sich mit seinem Know-How, seinen Fähigkeiten, seiner Begabung einbringen und die Praxis von Anfang an aktiv voranbringen.

Ein möglicher Weg ist, Marie einen „Mentor“ an die Seite zu stellen. Er übernimmt die fachliche Einarbeitung, ist Anlaufstelle, macht den Mitarbeiter mit geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen der Praxis vertraut, lobt und gibt regelmäßiges Feedback. Außerdem leitet er Marie zu selbstständigem Handeln an. Erst wenn die Anforderungen an Marie klar und verständlich sind, ist sie in der Lage ihrer neuen Stelle und den damit verbunden Anforderungen nachzukommen.

Ebenso wichtig ist es, dass sie ihre Rolle in der Praxis eindeutig ausmachen kann. Für Beides ist die Stellenbeschreibung eine sinnvolle Grundlage. Mithilfe der Stellenbeschreibung, Ablaufbeschreibungen und Checklisten kann sie sich in ihre Arbeitsaufgabe rasch einarbeiten und ist in der Lage, die fachlichen Anforderungen zu erfüllen.

Die Einarbeitung ist dann erfolgreich abgeschlossen, wenn der neue Mitarbeiter eine gute Bindung an die Praxis entwickelt hat, seine zentralen Aufgaben versteht und beherrschen lernt und motiviert ist, sich kreativ an der Verbesserung der betrieblichen Prozesse zu beteiligen. 

Neue Aufgaben? Gerne. Aber nur mit Einarbeitung.

Denn nicht nur neue Mitarbeiter sollten strukturiert eingearbeitet werden. Auch wer in der Zahnarztpraxis neue Aufgaben übernimmt, muss ganz genau wissen, was von ihm erwartet wird. Er muss sein Ziel kennen und wissen, wie er dort hinkommt.

Hier braucht es eine Anleitung bzw. Einarbeitung. Möglicherweise eine Fortbildung. Denn was für alteingesessene selbstverständlich ist, ist für „neue“ Mitarbeiter absolutes Neuland. Deshalb können neue Aufgaben nicht wie selbstverständlich vorausgesetzt werden. Mitarbeiter sind Menschen. Was den einen motiviert und zu Höchstleistungen antreibt, führt bei anderen sofort zu Überforderung und Rückzug.

Diese Faktoren fördern die Motivation

Es spielen sehr viele Faktoren zusammen, sodass Motivation entsteht und dauerhaft bleibt. Doch welche Faktoren sind das? Hier ein paar Denkanstöße:

Du willst mehr aus deiner Praxis machen? Alles, was du dazu brauchst, findest du in der QM-Werkstatt.

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  • Manche Menschen arbeiten lieber alleine. Manche suchen den dauerhaften Austausch. Um sich abzustimmen oder einfach die Bestätigung zu erhalten, dass sie auf dem richtigen Weg sind.
  • Über- und Unterforderung. Hohe Arbeitsbelastung oder aber zu wenig Arbeit. Was bei dem einen zu Stress führt, lässt den anderen zu Hochtouren auffahren. Über- und Unterforderung als typische Ursache für mangelnde Motivation.
  • Nicht mal die Zeit zu haben, um zwischendurch auf Toilette gehen zu können oder etwas zu essen führt langfristig zu einem Motivationsabsturz.
  • Ein kaum zu bewältigender Berg an Aufgaben kann dauerhaft nur zum Motivationstiefflug führen.
  • Verantwortung ja oder nein? Aufgaben ohne Handlungs- und Gestaltungsspielraum führen kaum zu einem positiven Arbeitserleben. Wer für jede kleine Entscheidung das OK des Vorgesetzten braucht, der hat bald das Gefühl, nur ein Handlanger zu sein und nicht unbedingt gebraucht zu werden.

Hast du das Gefühl, dass die Motivation deiner Mitarbeiter schon mal besser war? Was kannst du tun, wenn die Motivation sinkt oder Mitarbeiter innerlich schon gekündigt haben?

Menschen sind so unterschiedlich wie das Farbspektrum. Deshalb ist es so enorm wichtig, die Bedürfnisse eines jeden einzelnen Mitarbeiters zu kennen.

Hier ein Beispiel:

Anna will ganze Aufgabenbereiche übernehmen. Übernimmt gerne Verantwortung, will sich selbst verwirklichen, kann sich leicht in neue Themen einarbeiten. Kann gut erklären, gewinnt schnell den Überblick.

 

Claudia hingegen kommt gerade aus der Elternzeit. Muss sich erst wieder einfinden.

 

Philipp ist Azubi und möchte danach Zahnmedizin studieren. Er kann gut mit dem PC umgehen und freut sich, wenn er sein aktuelles Wissen in die Praxis einbringen kann. Er möchte die Behandlungsabläufe überarbeiten und dokumentieren. Er ist in Excel fit, also erarbeitet er ein Tool, um die Urlaube leichter zu planen.

Sei kreativ. Lade deine Mitarbeiter zum Mitmachen ein.

Dazu, ihre Begabungen und Stärken einzubringen. Das geht aber nur, wenn du die Talente kennst. Dich dafür interessierst. Und die persönliche Situation im Blick behälst.

Erfolg ist Teamaufgabe. 

Unternehmenserfolg ist Erfolg für Jedermann. Ihr seid eine Mannschaft und erreicht Praxiserfolg nur gemeinsam. Es macht soviel mehr Spaß, das zu tun, was man gerne tut. Vorschläge einbringen zu können, die dann auch umgesetzt werden.

Warum können Abläufe nicht im Homeoffice geschrieben werden? Würde das die Work-Life-Balance (z.B. in Zeiten vom Homeschooling) nicht enorm erleichtern? Wären deine Mitarbeiter nicht dankbar für diese neuen Wege und würden es dir mit Loyalität und Leistungssteigerung danken? Gelebte Flexibilität, gelebte Arbeitszeitsouveränität. Geht der halbe Bürotag oder der Recall nicht auch im Homeoffice?

Kleines Entgegenkommen mit großer Wirkung.

Kein Geheimnis: Der Fisch riecht vom Kopf.

Eine gute Mitarbeiterführung bewirkt wunder.

Und hier liegt die Chance: Auf dich als Chef kommt es an. Du solltest über die Gabe verfügen, klar zu kommunizieren und gute und wertschätzende Gespräche führen. Dabei nicht nur an Fakten, sondern auch an zwischenmenschlichen Themen interessiert sein und ein gutes Vorbild sein:

  • Wenn du Wert auf Zuverlässigkeit legst, sei zuverlässig. Mache klare, verbindliche Ansagen, zeige Anerkennung für gute Leistungen.
  • Wenn du Wert auf Offenheit legst, gehe offen und transparent mit Fehlern um. Schaffe eine Vertrauenskultur.
  • Wenn du Wert auf ein gutes Team legst, schaffe informelle Plätze. Hole Eis oder Kuchen für die Teambesprechung. Oder biete Teamworkshops an, um als Team zusammenzufinden.

Ein gut funktionierendes Team hält Stressspitzen besser aus.

Ein funktionierendes Team hilft sich auch mal gegenseitig. Viel eher, als wenn jeder einzeln vor sich hinarbeitet und nicht an seinen Kollegen interessiert ist. Keinen persönlichen Bezug hat. Wer einander vertraut, fordert eher Hilfe ein oder kann von seinen Kollegen besser eingeschätzt werden. Sodass auch schlechte Tage gemeinsam gut ausgehalten werden können.

Sei überzeugend, begeistert von dem was du tust und achte auf deine Sprache. Zynismus oder sich über sich selbst lustig machen, führt nicht zu einer positiven Arbeitsatmosphäre. Sei positiv und überzeugt von dem was du tust und warum du es tust und vermittel diese Begeisterung an deine Mitarbeiter.

Schau dir ganz genau an, wie die Stimmung im Team ist. Wer bringt sich engagiert ein? Wer übernimmt gerne neue Aufgaben. Agiert aus hohem Eigenantrieb heraus – ist also intrinsisch motiviert. Wer lässt sich nur schwer dazu bewegen, Aufgaben zu übernehmen? Oder erledigt seine Aufgaben nur streng nach Vorschrift?

Interessiere dich dafür, welche Interessen deine Mitarbeiter haben? Welche Erfahrungen bringen sie mit? Wofür brennen sie?

Wie du das herausfindest? Frage einfach. Ganz formell im Mitarbeitergespräch oder beim Pauseneis, dass du für deine Mitarbeiter beim Italiener um die Ecke holst.

Lob: Der Hebel, um die Motivation deiner Mitarbeiter zu fördern.

Ein Lob wirkt hier wesentlich kraftvoller als ein Tankgutschein. Es wirkt als Verhaltensverstärker und motiviert, sich danach weiter reinzuhängen.

Vielleicht denkst du jetzt: „Ach naja, ich sehe wirklich selten herausragende Arbeit, die mein Lob verdient“?

Ich bin mir sicher, dass viele deiner Mitarbeiter verlässliche und gute Arbeit leisten. Den Laden am Laufen halten und die Routineaufgaben zuverlässig erledigen. Auch das verdient Anerkennung. Ganz einfach kannst du das mit Sätzen wie: „Danke, dass du dich so schnell drum gekümmert hast.“ Oder „ Schön, dass du das so flott erledigt hast“. „Danke, dass ich mich auf dich verlassen kann“.

Ein Lob sprichst du dagegen für besondere Leistungen aus. Es muss aufrichtig sein. Nicht halbherzig. Beschreibe genau, warum du lobst. Dabei geht es nicht nur um die Ergebnisse, sondern auch um eine innovative Arbeitsweise oder eine besondere Teamfähigkeit oder einen interessanten Verbesserungsvorschlag, den du gerne weiterverfolgen möchtest.

Hast du gewusst, dass die Quote an sinnvollen Verbesserungsvorschlägen ein Indikator für die Stimmung im Team ist?

Motivierte Mitarbeiter sind kein Zufall. Ganz im Gegenteil. Gute Mitarbeiterführung ist eine Methode. Ein Handwerk. Aber auch Fingerspitzengefühl. Mitarbeiter begeistern lohnt sich. Für dauerhafte Qualität, für weniger Fehlzeiten, für stabile und sichere Abläufe. Für zufriedene Patienten, die genau wissen, mit wem sie es zu tun haben. Für ein tolles Team, dass gerne zur Arbeit kommt. Und das wollen wir doch alle: Lebenszeit sinnvoll verbringen. 

Hilfreiche Links und wertvolle Informationen zu mitarbeiterorientierter Führung bietet die Initiative Neue Qualität der Arbeit. Empfehlenswert!

Kein Stress mit dem Stress – eine Handlungshilfe für Beschäftigte

Kein Stress mit dem Stress – eine Handlungshilfe für Führungskräfte

Kein Stress mit dem Stress – Lösungen und Tipps für Führungskräfte

Die Autorin und Auditorin steht für Qualitätsmanagement mit Leichtigkeit und Weitblick. Soll heißen, dass sie nichts davon hält QM zu verkomplizieren. In erster Linie muss QM von Anfang an nützlich und praktisch sein. Es soll dabei helfen, den Praxisalltag zu vereinfachen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verbessern. Für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

info@qm-oischinger.de

Der zufriedene Patient – was kann QM dazu beisteuern?

Der zufriedene Patient – was kann QM dazu beisteuern?

Erst hängt Paul in der dudelnden Warteschleife und dann, wenn endlich jemand ans Telefon geht: „Moment bitte…“ Die Empfangsdame legt den Hörer beiseite und vereinbart erst einmal einen Termin mit der wartenden Frau Müller vor Ort. „So, jetzt. Entschuldigen Sie bitte. Was kann ich für Sie tun? . . .“ Endlich ist Paul an der Reihe.

Auch wenn deine Empfangs-Mitarbeiterin jetzt sehr freundlich ist. Eine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt es nicht.

Aber alle Abläufe in deiner Zahnarztpraxis optimal zu gestalten ist schier unmöglich. Zeit also, sich über die Schlüsselmomente in der Behandlung bewusst zu werden und diese zu perfektionieren: Sprich, deine Patienten gezielt zu begeistern.

Kennst du deine Wunschpatienten?

Es JEDEM recht machen zu wollen führt dazu, es NIEMAND recht machen zu können. Wer seine Zielgruppe dagegen kennt, Wunschpatienten bestimmt und priorisiert, ist klar im Vorteil. Der kann seine Praxisorganisation darauf abstimmen und sich klar von Wettbewerbern abgrenzen. Wie die Mohnblume im Getreidefeld.

Sobald deine Zielgruppen bekannt sind, gilt es deren individuelle Wünsche kennenzulernen. Mittel der Wahl ist hier das Persona-Modell. Mit einem Stellvertreter-Modell analysierst du die wichtigsten Patientengruppen wie Senioren, Berufstätige, Mütter, Kinder. Denn eins ist klar: Unterschiedliche Bedürfnisse, Ziele, Einstellungen und Lebensumstände erfordern wiederum unterschiedliches Handeln.

Die alleinstehende Seniorin lässt sich gerne auf ein Schwätzchen ein, die Berufstätige braucht ihren Termin früh morgens und muss danach schnell wieder los. Wichtig also, die Zielgruppen genau zu kennen.

Praxistipp: „Episodenwissen“ ist ein wichtiger Hebel wenn es darum geht, einzigartig auf deine Patienten einzugehen: Finde heraus, woher dein Patient gerade kommt und was er erlebt hat. Wo geht er nach der Behandlung hin? Und wie wirkt sich die Zahnbehandlung darauf aus? Was ist jetzt wichtig für deinen Patient? Ist es Zeitdruck oder ist der Patient nüchtern? Mit Episodenwissen kannst du adäquat reagieren und mit dem passenden Service glänzen.

Schlüsselmomente in der Patientenversorgung optimal gestalten

Fakt ist: 70% der Neupatienten erreichen deine Praxis durch Mundpropaganda. Empfehlungen von Freunden, Familie oder Arbeitskollegen.

Fakt ist auch, dass die Gesamtzufriedenheit schon heute durchschnittlich die Note 1,5 erhält. Dennoch sind knapp die Hälfte aller Patienten „Nicht-Topzufrieden“.

Als Ergebnis sehen wir wechselwillige oder tatsächlich wechselnde Patienten. Trotz fachlicher Perfektion und moderner Ausstattung. Aber wie kommt es dazu?

Hauptursache ist die fehlende emotionale Bindung zum Zahnarzt. Zum Team.
Außerdem führen berufliche Mobilität und eine hohe Zahnarztdichte zu vielen anderen Zahnarzt-Optionen. Wechselnde Patienten setzen voraus, dass „zufriedenstellende“ Leistungen überall erbracht werden können. „Zufrieden sein“ heißt also nicht gleich „treuer Patientenstamm“.  Ganz im Gegenteil.

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Dir fällt es noch schwer, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden?

Du fragst dich, wie du am besten anfängst und was du tun kannst, damit dein QM wirklich was bringt?

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  • Wie du am besten anfängst, ohne überfordert zu sein.
  • Was die verpflichtende QM-RiLi des G-BA innerhalb von 3 Jahren von dir als Zahnarzt fordert.
  • 4 erfolgreiche Wege, die dein QM und vor allem deine Praxis aufblühen lassen.
  • Wie du ganz einfach dafür sorgst, dass dein QM aktuell bleibt.💎

Deshalb ist es so wichtig, dass du dich aus diesem Meer an Zahnärzten abhebst:
Mit Empathie. Mit Menschlichkeit. Mit optimalen Abläufen und exzellentem Service. Grundlage ist die gemeinsame Analyse klar definierter Schlüsselmomente. Die gilt es dann im Rahmen eines durchgängigen und modernen Qualitäts-Managements zu perfektionieren. Nicht aufgesetzt, sondern vom Team ausgehend.

Zahnärztliche Behandlung ist für den Patienten das Wichtigste in der Praxis. Aber wie schon gesagt:  Hochwertige Zahnmedizin und der Einsatz moderner Technologie wird von vielen Patienten inzwischen knallhart vorausgesetzt. Sie wirken am wenigsten beeindruckend. Was (meist subjektiv) vor & nach der Behandlung wirklich den Unterschied macht, ist spürbare und messbare Qualität.

Aber in allen Bereichen hohe Qualität zu liefern ist eine Herausforderung. Prof. Riegl bringt es in seinem Werk „Erfolgsfaktoren für die zahnärztliche Praxis“ daher auf den Punkt: „Work smarter, not harder.“ Viel geschickter ist es, den ersten Eindruck zu perfektionieren und so positiv wie möglich zu gestalten. Denn das menschliche Gehirn sucht nach Bestätigung des ersten Eindrucks. Ist dieser positiv, wird dein Patient (ganz unbewusst) im gesamten Behandlungsverlauf Positives wahrnehmen. Ist der erste Eindruck jedoch negativ, wird sein Fokus auch weiterhin auf den Dingen liegen, die nicht so optimal laufen. Erschwerend kommt hinzu, dass der erste Eindruck kaum oder nur mit sehr viel Aufwand revidiert werden kann.

Also gilt es von Anfang an, positive Ereignisse zu schaffen. Prof. Riegl zeigt in seinem Buch auf ganz eindrucksvolle Weise, wie euch das gelingen kann.

Hier ein paar Beispiele:

Terminierung der Praxis

Erreichbarkeit der Praxis (Anfahrt, Telefon)

Persönlicher erster Eindruck am Empfang

Aufenthalt, Service und Wartebereich

Abholen zur Behandlung: Episodenkommunikation

Behandlungsmanagement inkl. Behandlungs- und Untersuchungsqualität

Prophylaxe / PZR

Zahnärztliche Beratung

Die letzten fünf Minuten bei der Verabschiedung: Happy End.

Ist dein Wartezimmer eine Power-Warte-Zone? Punkte hier mit optimalem Service und überlege, wie du dich und deine Praxis in fünf bis zehn Minuten maximal selbst darstellen kannst. Gehe dabei nicht nur auf harte Fakten ein, sondern spreche gezielt die Emotionen deiner Patienten an. Wie kannst du eine angenehme Atmosphäre schaffen? Wie kannst du zur Entspannung und Angst-Minderung beitragen? Was macht Menschen beim Warten glücklich? Und was sorgt dafür, dass das Warte-Erlebnis zum Weitererzählen anregt? Schaffe ein Kommunikationszentrum, das angenehm, informationsreich, ansprechend und abwechslungsreich ist. Punkte mit der Qualifikation von Arzt und Team. Beschreibe eure Leistungen und Spezialgebiete und arbeite dabei den konkreten Nutzen für die Patienten heraus. Abgelenkte und positiv beschäftigte Patienten warten geduldiger als passive Patienten.

Praxistipp: Holt die Patienten nicht zu früh ins Behandlungszimmer, wenn sie dann warten müssen. Von Platz zu Platz „gereicht“ zu werden, stimmt unzufrieden, denn ihr enttäuscht die Hoffnung, gleich behandelt zu werden. Außerdem sind die Zeitschriften – schon aus Hygiene-Gründen – im Behandlungszimmer längst nicht so umfangreich gesät wie im Wartezimmer.

Der erste Eindruck zählt. Der Letzte bleibt im Gedächtnis.

Perfektioniere daher die letzten fünf Minuten bei der Verabschiedung und sorge so für ein Happy End. Gehe abschließend ganz gezielt auf die Episodeninformationen ein und schaffe damit einen ganz persönlichen Abschluss. Ganz nach dem Motto: „Vielen Dank für Ihren Besuch, Frau Müller. Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche und jetzt viel Erfolg bei . . .“

70% der Neupatienten über Mundpropaganda

Es ist also mehr als sinnvoll, dieses enorme Potential für sich zu nutzen und die oben identifizierten Schlüsselmomente perfekt zu gestalten und auf die Wunschpatienten abzustimmen.

Im zweiten Schritt geht es nun darum, die Abläufe um diese „Momente der Wahrheit“ reibungslos zu gestalten. Die entscheidenden Fragen lauten:

  • Welche Informationen und Materialien brauche ich, um gute Arbeit leisten zu können?
  • Was schafft Wert und was führt zu Verschwendung und/ oder macht unzufrieden?
  • Wie muss ein optimaler Ablauf aussehen, der konsequent an den Patienten ausgerichtet und dabei messbar wertschöpfend ist?

Wenn ihr eure Abläufe kontinuierlich an diesen Fragen messt und Verbesserungen einleitet, werdet ihr in der Praxis schon bald eine ganze Nutzen-Lawine in Gang setzen:

  • Ihr werdet wahrscheinlich eure Arbeitsplätze und Lagerplätze optimieren, sodass Behandlungsunterbrechungen, Laufwege und Wartezeiten für das Suchen entfallen.
  • Eure Abläufe werden reibungsloser, weil unnötige Handlungen oder Wege durch fehlende Absprachen oder ungeklärter Zuständigkeiten entfallen.
  • Aus Insel- und Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter wird strukturiertes und zugängliches Praxiswissen. Transparenz, die dich unabhängiger und und das Team leistungsfähiger macht.
  • Zu guter Letzt etablierst du die Bedingungen für eine sich selbst verbessernde Praxis.

Einfach aber sehr effektiv gelingt das mit einer offenen und lösungsorientierten Fehlerkultur. Hierbei ist es nicht wichtig, wer den Fehler gemacht hat. Viel wichtiger ist es, die Ursache für den Fehler zu finden. Enorm hilfreich: Sprecht bereits über Beinahefehler. Ganz unter dem Motto: „Ich muss euch mal erzählen, was mir gerade fast passiert ist…“ Um dann wieder wie Sherlock Holmes auf Ursachenanalyse zu gehen und Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten: Bevor ein Fehler passiert ist. Bevor jemand gar zu Schaden kommt.

Das ist QM und bringt deine Praxis jeden Tag ein Stück weiter. Dauerhafte Werte für deine Praxis, dein Team und deine Patienten.

 

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Die Autorin und Auditorin steht für Qualitätsmanagement mit Leichtigkeit und Weitblick. Soll heißen, dass sie nichts davon hält QM zu verkomplizieren. In erster Linie muss QM von Anfang an nützlich und praktisch sein. Es soll dabei helfen, den Praxisalltag zu vereinfachen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten, die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verbessern und dabei die Praxisstrategie nicht aus den Augen zu lassen.

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Deshalb ist QM während Corona wichtiger denn je

Deshalb ist QM während Corona wichtiger denn je

Rezession. Nachfrageschock. Kurzarbeit. Rettungsschirm. Wo geht die Reise hin? Zahnersatz ja oder nein? Aus dem Ausland? Oder doch – und gerade jetzt – aus regionalen Dentallabors, um die heimische Wirtschaft anzutreiben und zu unterstützen?

Wie sich Patienten künftig entscheiden ist vorerst unklar. Was aber feststeht: Die Corona-Pandemie und damit verbundene Rezession betrifft uns alle. Und damit wird das vorhandene Budget – auch für Zahnersatz oder Prophylaxe – voraussichtlich nicht mehr so locker sitzen wie zuvor.

Also gilt es, deinen Patienten die bestmögliche Behandlung, Beratung und Service zu bieten. Sprich, den Unterschied zu machen. Denn deine Patienten sollen sich ja nicht bei der Konkurrenz behandeln lassen – sondern bei dir.

Warum es jetzt wichtig ist, den Unterschied zu machen.

Wie wird deine Praxis zur Mohnblume im Getreidefeld der Konkurrenz?

Darum soll es in diesem Beitrag gehen. Wie schafft es dein Praxis-Team herauszustechen, solides Vertrauen aufzubauen und – ja! zu begeistern? Wann begeben sich Patienten gerne in eure Hände? Wann verbinden sie ganz klar den höchsten Nutzen mit euren Leistungen? Und was kann QM während und nach Corona in deiner Zahnarztpraxis dazu beitragen?

Corona Zahnarztpraxis: Auch wenn dir jetzt nicht der Kopf danach steht – nutze die Zeit.

Nutze die jetzt vorhandene Zeit, um die Praxisstrukturen auf Folgendes zu überprüfen:

  • Sind unsere Abläufe konsequent an unseren Patienten ausgerichtet? Sprich, steht der Patient von der ersten bis zur letzten Minute im Mittelpunkt unseres Handelns?
  • Sind unsere Beratungen ausführlich und transparent? Nehmen wir uns die nötige Zeit, um Fragen der Patienten verständlich zu beantworten? Sind die Kosten aufgeschlüsselt, die auf den Patienten zu kommen? Kennt der Patient alle für ihn in Frage kommenden Alternativen?
    Vermeide, dass dein Patient googeln muss! Denn hier wartet die Konkurrenz…
  • Sorgen wir dafür, dass der Patient einen spürbaren und sichtbaren Nutzen erlebt, wenn er sich für eine (Privat)Behandlung entscheidet? Wie erläutern und erklären wir den Nutzen von privaten Leistungen? Ist der Benefit für jeden Patienten verständlich? Oder wirken wir verkäuferisch?
  • Wieviele der erstellten HKP‘s rechnen wir auch ab? Was könnten wir ggf. verbessern?
  • Können wir unsere organisatorischen Abläufe optimieren, um Kosten einzusparen?
    • Sind alle notwendigen Informationen und Materialien immer zur richtigen Zeit am Platz? Können wir uns aufeinander verlassen?
    • Materialwirtschaft optimieren (z.B. mittels ABC-Analyse)
    • Schnittstellen (intern und extern) beleuchten, um Doppelarbeiten, Fehler, Nacharbeiten, Laufwege und störendes Nachfragen zu minimieren?
  • Können wir derzeitige Freiräume für Mitarbeiterschulungen nutzen?
  • Haben wir ein tragfähiges Hygienekonzept etabliert? Wird es von allen Mitarbeitern gelebt? Ist das Vorgehen bei infektiösen Patienten bekannt und wird es von allen Mitarbeitern konsequent umgesetzt?
  • Sind alle Arbeitsschutzmaßnahmen umgesetzt? Können wir uns bestmöglich vor einer Infektion oder einem Arbeitsunfall schützen? Nutzt hier auch die ausführlichen Vorlagen der Berufsgenossenschaft (z.B. Gefährdungsbeurteilung)
  • „Corona konnte keiner vorhersehen und hat uns eiskalt erwischt.“
    Aber wie steht es um weitere Risiken, die jederzeit eintreten können? Was könnte die Praxis im worst case sogar zum Erliegen bringen? Wasserschaden, Einbruch, Personalausfall, Datenausfall, Hygienevorfall etc. Greift die Berufsausfallversicherung (auch mehrmals?)?  Bist du mit deiner Praxis hier gut aufgestellt? Oder könntet ihr die Zeit nutzen, um Maßnahmen zu initiieren?

All diese Punkte unterstützen dich, deine Praxis solide aufzustellen und fit für die Zukunft zu machen. Es ist bekannt, dass sich im Schnitt 37% der laufenden Kosten auf das Personal beziehen. Es ist auch bekannt, dass Zahnärzte Ihr Geld im direkten Patientenkontakt verdienen. Liegt es da nicht auf der Hand, vorhandenes Personal optimal einzusetzen, um möglichst viele Patienten erstklassig zu  behandeln.
Der Weg dahin? Alle Abläufe, die nicht direkt am Patienten erfolgen und nicht direkt der Wertschöpfung dienen (z.B. Materialbeschaffung, Instrumentenaufbereitung, Arbeitssicherheit, Schreiben von HKPs) optimal und reibungslos gestalten.

Nutzt die Zeit im Team, um Abläufe zu überdenken und ggf. zu verbessern. Nutzt die Zeit für euer QM, um später wertvolle Zeit zu sparen. Zeit, die ihr besser in die Behandlung eurer Patienten investiert. Nutzt die Zeit, um den Unterschied zu machen. Um eure Patienten zu begeistern und um aufzufallen.

Wie eine Mohnblume im Getreidefeld.

Bleib gesund und erfolgreich.

 

Hilfreiche Links:

https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/risikomanagement.html

DGZMK S1-Leitlinie „Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosolübertragbaren Erregern

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Die Autorin und Auditorin steht für Qualitätsmanagement mit Leichtigkeit und Weitblick. Soll heißen, dass sie nichts davon hält QM zu verkomplizieren. In erster Linie muss QM von Anfang an nützlich und praktisch sein. Es soll dabei helfen, den Praxisalltag zu vereinfachen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verbessern. Für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

info@qm-oischinger.de

Qualitätsmanagement in der Praxis: Zählbare Vorteile für jeden Zahnarzt.

Wenn von QM die Rede ist oder von DIN EN ISO 9001:2015, sträuben sich nicht selten die Nackenhaare der Zahnärzte. Warum alles auf den Prüfstand stellen, wenn es doch ganz gut läuft und die Umsätze stimmen? Warum das Praxis-Team mit neuen Themen, Begriffen und Abläufen belasten, wenn die Organisation sich im Laufe der vielen Jahre eingespielt hat?

Nicht alle alten Zöpfe abschneiden

Viele Praxisinhaber fürchten ein „Umkrempeln“ des gesamten Ablaufs und fürchten sich vor neuen, ungewohnten Strukturen. Selbst wenn der subjektiv empfundene Aufwand für die Verwaltungsaufgaben ständig steigt, wenn von Bürokratie-Monstern die Rede ist und die Mehrbelastungen auch das gesamte Team tangieren, scheint der Leidensdruck noch nicht hoch genug zu sein, strukturell etwas zu verändern und damit zu verbessern.

Dabei geht es nicht um ein „Umgraben“ aller Arbeitsschritte. Vielmehr stehen Vereinfachungen im Vordergrund, die stärkere Nutzung von Software-Lösungen, die schnellere Dokumentation oder der Zugriff auf Praxiswissen per Mausklick. Vieles, was sich bewährt hat, wird im Rahmen eines QM-Ansatzes nicht ersetzt oder infrage gestellt. Deshalb muss am Beginn eines solchen Prozesses auch eine genaue und lückenlose Bedarfsermittlung und Auftragsbesprechung stehen.

Fundierte Unterstützung

Ein QM-Prozess bezieht immer das gesamte Team mit ein. Einer der Kardinalfehler, der nicht selten gemacht wird, führt zu keinem messbaren und dauerhaften Ergebnis: Der Dialog nur mit dem Praxisinhaber. Es wäre im Sinne einer echten Verbesserung also nicht ratsam, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszuschließen oder sie nur gelegentlich mit dann fertig ausformulierten Vorschlägen zu konfrontieren.

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In fast allen Köpfen – das zeigt die Erfahrung immer wieder – stecken zahlreiche Verbesserungsvorschläge, die aber nur selten formuliert, diskutiert oder belohnt werden. Wenn das Team die Arbeitsbedingungen und –abläufe aktiv mitgestalten kann, bringt das einen regelrechten Motivationsschub.

Zusätzlich wird das Qualitätsbewusstsein geschärft. Gemeinsam geht es also im Zuge der ersten QM-Schritte auch um Themen wie Urlaubsplanung, Risikomanagement, Beschwerde- und Fehlerkultur, die Zusammenarbeit mit dem Abrechnungsservice und nicht zuletzt um die Wirtschaftlichkeit.

Bindet man jeden in der Praxis ein, unter Berücksichtigung der jeweiligen Ressourcen natürlich, steigt die Handlungs- und Methoden-Kompetenz spürbar, das (Fach-) Wissen eines jeden Einzelnen ebenso. Mit den richtigen Methoden wird aus Inselwissen fest verankertes Praxiswissen. Das auch bei Personalausfall bleibt. 

Mehr Zeit für das Wesentliche

Die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems nach G-BA und DIN EN ISO 9001:2015 dient in erster Linie verbesserten und effizienten, aber auch rechtssicheren Abläufen in der Praxis. Dazu kommt, dass das Praxiswissen via Dokumentations-Tool abrufbar und ständig erweitert wird – ein Werkzeug, das sich gerade bei Neueinstellungen oder der Beschäftigung von Aushilfen bezahlt macht. Und wer nicht lange nach Daten und Vorgängen suchen muss, hat mehr Zeit, sich den Patienten zu widmen und sinnvollere Aufgaben zu erledigen. Was in vielen Praxen, die ihr QM-System inzwischen eingeführt haben, zu sehen ist: Die Zufriedenheit der Patienten und vor allem die Weiterempfehlungsrate steigt signifikant. Denn die Menschen haben ein gutes Gespür eben für Qualität, Zuverlässigkeit und geordnete Abläufe. Das beginnt bei der Terminvereinbarung und hört nach dem Ende der eigentlichen Behandlung noch lange nicht auf. Und am Ende steht eine stabile, weiterempfohlene Praxis, der man vertraut, die eine hochwertige Leistung bietet.

Die Autorin und Auditorin steht für Qualitätsmanagement mit Leichtigkeit und Weitblick. Soll heißen, dass sie nichts davon hält QM zu verkomplizieren. In erster Linie muss QM von Anfang an nützlich und praktisch sein. Es soll dabei helfen, den Praxisalltag zu vereinfachen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verbessern. Ergebnis sind zum Beispiel optimal ausgelastete Behandlungsräume und eine genaue Dokumentation Ihrer erbrachten Leistungen.
Das Ergebnis kennen Sie…

info@qm-oischinger.de

Immer wichtiger: Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis

Viele Praxisinhaber schrecken noch immer davor zurück, weil sie einen massiven Eingriff in ihre Arbeitsabläufe befürchten, wenn von „QM“ oder DIN EN ISO 9001:2015 die Rede ist. Dabei vergessen die meisten, dass enorme Verbesserungen die Folge sind und bei einem Audit keinesfalls alles auf den Kopf oder infrage gestellt wird. Vielmehr bringt ein ganzheitliches Qualitäts-Management in erster Linie spürbar verbesserte Arbeitsbedingungen und ein hohes Maß an Rechtssicherheit. Fast nebenbei werden Abläufe, Ablagesysteme, Urlaubsplanungen, Zuständigkeiten etc. so optimiert, dass zeitliche Freiräume entstehen, die am Ende den Patienten zugutekommen und die Wirtschaftlichkeit erhöhen.

Jutta Oischinger, eine erfahrene Qualitätsmanagerin und QM-Auditorin, hat viele Zahnarztpraxen beraten und begleitet. Die gelernte Diplom-Pflegewirtin weiß natürlich auch, was man mit gelebtem Qualitätsmanagement und einer ausgefeilten Organisationsentwicklung erreichen kann: „Es ist der ganzheitliche Ansatz, ohne den ich eigentlich gar nicht anfange“, sagt die Expertin, die ihr Büro in Dachau vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt hat.
Und so setzt sie in den Praxen auf ihren Fünf-Stufen-Plan, der mit einer exakten Bedarfsermittlung beginnt. Über den Soll-Ist-Abgleich und die Projektplanung steigt sie in die Durchführung und Umsetzung ein. Bewährt hat sich der Workshop zu Beginn. „Das Team an Bord zu haben ist von zentraler Bedeutung. Denn ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht so gut wie nichts“, weiß die Spezialistin, die am Ende besonderen Wert auf das Feedback legt, bei dem neben der Praxisleitung wiederum das gesamte Team an einem Tisch sitzt.

„Fundierte Entscheidungen können nur getroffen werden, wenn klar ist, wo die einzelnen Praxis-Bereiche stehen“. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, das vorhandene Praxiswissen zu strukturieren und für alle zugänglich zu machen. Das schafft die besten Voraussetzungen für eine hochwertige und wirtschaftliche Behandlung.
Jutta Oischinger ist sicher, dass der Blick von außen einen wichtigen Teil des Erfolgs ausmacht: „Ich betrachte die Praxis natürlich auch aus dem Blickwinkel des Patienten. Wie wird er begrüßt? Wie kommuniziert das Team am Telefon, bei Terminvereinbarungen oder in Stress-Situationen? Den erhobenen Zeigefinger kennt die Auditorin dabei nicht. Am Ende des Prozesses sieht sie immer alle in der Verantwortung. „Gelebtes QM schafft eine offene Fehlerkultur und mehr Transparenz. Denn mit geschultem Blick und den passenden Methoden an der Hand ist das Team sensibler für Verbesserungen. Und wenn diese einhergehen mit mehr Patientennähe, einer höheren Sicherheit und messbarer Zeitersparnis, verfliegen auch die letzten Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer QM-Einführung in der Zahnarzt-Praxis“.

Lesen Sie hier den gesamten Text:

https://www.openpr.de/news/1062224/Immer-wichtiger-Qualitaetsmanagement-in-der-Zahnarztpraxis.html

 

Qualitätsmanagement Oischinger wurde von Jutta Oischinger im bayerischen Dachau gegründet. Dort befindet sich heute auch das Büro der Expertin, die eine mehr als 15-jährige Erfahrung aus dem medizinischen Umfeld mitbringt. Die Inhaberin des Dienstleistungsunternehmens war früher als Gesundheits- und Krankenpflegerin tätig, später als Diplom-Pflegewirtin im Bereich Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Organisationsentwicklung. Gleichzeitig hat sie Kliniken und Arztpraxen bei der Einführung eines QM begleitet und unterstützt. Seit zwei Jahren ist sie fokussiert auf Zahnarzt-Praxen, in denen sie ein QM-System (G-BA und DIN EN ISO 9001:2015) einführt oder weiterentwickelt. Die Auditorin kooperiert dabei je nach Bedarf mit weiteren Experten aus ihrem Netzwerk.

info@qm-oischinger.de

Zahnarztpraxis-Neugründung: Unzureichende Vorbereitung?

Das Erfreuliche zuerst: Kaum ein Freiberufler, der den Schritt in die Selbständigkeit wagt, bereut seine Entscheidung. Der Bundesverband der Freien Berufe spricht zu Recht von einem Erfolg, zumal man auch bei der Gründungsintensität die Nase gegenüber der übrigen Wirtschaft vorne hat. Der Antrieb heißt in erster Linie Unabhängigkeit, aber auch selbstbestimmtes Handeln. Wenn es bei all dieser Euphorie, sich auf eigene Beine zu stellen, dennoch einen Wermutstropfen gibt, dann ist es die mangelhafte Vorbereitung der künftigen Unternehmer während der Studienzeit. Was erwartet einen selbständigen Zahnarzt, der im Wettbewerb steht? Welche bürokratischen Hürden sind zu überwinden, bevor ein Zahnarzt seine Praxis eröffnen kann? Wie kann ein modernes Praxismanagement aufgebaut werden? Wie kann und muss ein rechtssicheres und erfolgreiches Marketing gestaltet werden? 

Jutta Oischinger, die im oberbayerischen Dachau ein Büro für Qualitätsmanagement betreibt und sich auf Zahnarztpraxen spezialisiert hat, kennt diese Probleme, zumal sie viel mit jungen Ärzten und Nachfolgern zu tun hat. „Was die berufliche Qualifikation angeht, sehen wir einen sehr hohen Standard. Zudem sorgen umfassende Angebote an fachlichen Fort- und Weiterbildungen dafür, dass dieses hohe Niveau gehalten und weiter ausgebaut werden kann,“ sagt die QM-Expertin, die aber auch einschränkend ergänzt: „Bei der Personalplanung und den effizienten organisatorischen Abläufen, bei der Frage, was man unter subjektivem Qualitätsempfinden versteht, ist meistens Schluss“.

Oischinger fordert deshalb seit Jahren eine bessere und gezieltere Ausbildung in diesen Themenfeldern an den Hochschulen und in der Phase der Gründung. So waren auch die Ergebnisse der IFB-Umfrage unter 1.700 Freiberuflern mit dem Sonderteil „Gründungen und Nachfolgen“ für die erfahrene Trainerin und Unternehmerin nicht allzu überraschend. Diese Studie nämlich hat bestätigt, dass fast vier von zehn Absolventen fehlendes betriebswirtschaftliches Wissen monierten und mit der zeitlichen Belastung zu kämpfen hatten. Dazu kamen Unsicherheiten bei der Standortplanung, der Mitarbeitersuche und den allgemeinen bürokratischen Aufgaben. Bei der Betriebsübernahme gilt fast dasselbe. Oischinger sagt dazu: „Wenn ich in die Zahnarzt-Praxen schaue, dann haben wir in der Behandlungs-Qualität beim Nachfolger, der vielleicht gerade aus der Ausbildung kommt, keine Probleme, wohl aber in der Organisation des Praxisalltags. Denn wer weiß schon, wie man ein Team führt oder ein modernes Praxismanagement effizient und strukturiert aufbaut? Also stabile Voraussetzungen für eine hochwertige und wirtschaftliche Behandlung schafft?“ Sie sieht hier die Universitäten in der Pflicht, aber auch Verbände und andere Vereinigungen: „Die müssen diesen Themen viel mehr Bedeutung beimessen als bisher“, lautet ihre Mahnung.

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https://www.openpr.de/news/1058458/Zahnarztpraxis-Neugruendung-Unzureichende-Vorbereitung.html

Qualitätsmanagement Oischinger wurde von Jutta Oischinger im bayerischen Dachau gegründet. Dort befindet sich heute auch das Büro der Expertin, die eine mehr als 15-jährige Erfahrung aus dem medizinischen Umfeld mitbringt. Die Inhaberin des Dienstleistungsunternehmens war früher als Gesundheits- und Krankenpflegerin tätig, später als Diplom-Pflegewirtin im Bereich Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Organisationsentwicklung. Gleichzeitig hat sie Kliniken und Arztpraxen bei der Einführung eines QM begleitet und unterstützt. Seit zwei Jahren ist sie fokussiert auf Zahnarzt-Praxen, in denen sie ein QM-System (G-BA und DIN EN ISO 9001:2015) einführt oder weiterentwickelt. Die Auditorin kooperiert dabei je nach Bedarf mit weiteren Experten aus ihrem Netzwerk.