Inselwissen – die unterschätzte Gefahr: Machen Sie den Wissensschatz Ihrer Praxis verfügbar!

Zahnarztpraxis professionell (ZP) 09/2020

Gerade langjährige Mitarbeiter haben oft ein immenses, bereichsübergreifendes Experten-Know-how angereichert. Fallen sie temporär oder sogar vollständig aus, geht dies häufig mit einem enormen Kompetenzverlust für das gesamte Team einher. Das ist dann verbunden mit der schmerzlichen Erkenntnis, wie wichtig es ist, nicht vom Wissen Einzelner abhängig zu sein. Dieser Beitrag zeigt Wege, um den wertvollen „Wissensschatz“ im Team zugänglich zu machen. Denn das ist die Basis dafür, um das „Unternehmen Zahnarztpraxis“ erfolgreich zu führen und stabile Abläufe sicherzustellen.

Immer wichtiger: Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis

Viele Praxisinhaber schrecken noch immer davor zurück, weil sie einen massiven Eingriff in ihre Arbeitsabläufe befürchten, wenn von „QM“ oder DIN EN ISO 9001:2015 die Rede ist. Dabei vergessen die meisten, dass enorme Verbesserungen die Folge sind und bei einem Audit keinesfalls alles auf den Kopf oder infrage gestellt wird. Vielmehr bringt ein ganzheitliches Qualitäts-Management in erster Linie spürbar verbesserte Arbeitsbedingungen und ein hohes Maß an Rechtssicherheit. Fast nebenbei werden Abläufe, Ablagesysteme, Urlaubsplanungen, Zuständigkeiten etc. so optimiert, dass zeitliche Freiräume entstehen, die am Ende den Patienten zugutekommen und die Wirtschaftlichkeit erhöhen.

Jutta Oischinger, eine erfahrene Qualitätsmanagerin und QM-Auditorin, hat viele Zahnarztpraxen beraten und begleitet. Die gelernte Diplom-Pflegewirtin weiß natürlich auch, was man mit gelebtem Qualitätsmanagement und einer ausgefeilten Organisationsentwicklung erreichen kann: „Es ist der ganzheitliche Ansatz, ohne den ich eigentlich gar nicht anfange“, sagt die Expertin, die ihr Büro in Dachau vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt hat.
Und so setzt sie in den Praxen auf ihren Fünf-Stufen-Plan, der mit einer exakten Bedarfsermittlung beginnt. Über den Soll-Ist-Abgleich und die Projektplanung steigt sie in die Durchführung und Umsetzung ein. Bewährt hat sich der Workshop zu Beginn. „Das Team an Bord zu haben ist von zentraler Bedeutung. Denn ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht so gut wie nichts“, weiß die Spezialistin, die am Ende besonderen Wert auf das Feedback legt, bei dem neben der Praxisleitung wiederum das gesamte Team an einem Tisch sitzt.

„Fundierte Entscheidungen können nur getroffen werden, wenn klar ist, wo die einzelnen Praxis-Bereiche stehen“. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, das vorhandene Praxiswissen zu strukturieren und für alle zugänglich zu machen. Das schafft die besten Voraussetzungen für eine hochwertige und wirtschaftliche Behandlung.
Jutta Oischinger ist sicher, dass der Blick von außen einen wichtigen Teil des Erfolgs ausmacht: „Ich betrachte die Praxis natürlich auch aus dem Blickwinkel des Patienten. Wie wird er begrüßt? Wie kommuniziert das Team am Telefon, bei Terminvereinbarungen oder in Stress-Situationen? Den erhobenen Zeigefinger kennt die Auditorin dabei nicht. Am Ende des Prozesses sieht sie immer alle in der Verantwortung. „Gelebtes QM schafft eine offene Fehlerkultur und mehr Transparenz. Denn mit geschultem Blick und den passenden Methoden an der Hand ist das Team sensibler für Verbesserungen. Und wenn diese einhergehen mit mehr Patientennähe, einer höheren Sicherheit und messbarer Zeitersparnis, verfliegen auch die letzten Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer QM-Einführung in der Zahnarzt-Praxis“.

Lesen Sie hier den gesamten Text:

https://www.openpr.de/news/1062224/Immer-wichtiger-Qualitaetsmanagement-in-der-Zahnarztpraxis.html

 

Qualitätsmanagement Oischinger wurde von Jutta Oischinger im bayerischen Dachau gegründet. Dort befindet sich heute auch das Büro der Expertin, die eine mehr als 15-jährige Erfahrung aus dem medizinischen Umfeld mitbringt. Die Inhaberin des Dienstleistungsunternehmens war früher als Gesundheits- und Krankenpflegerin tätig, später als Diplom-Pflegewirtin im Bereich Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Organisationsentwicklung. Gleichzeitig hat sie Kliniken und Arztpraxen bei der Einführung eines QM begleitet und unterstützt. Seit zwei Jahren ist sie fokussiert auf Zahnarzt-Praxen, in denen sie ein QM-System (G-BA und DIN EN ISO 9001:2015) einführt oder weiterentwickelt. Die Auditorin kooperiert dabei je nach Bedarf mit weiteren Experten aus ihrem Netzwerk.

info@qm-oischinger.de

Zahnarztpraxis-Neugründung: Unzureichende Vorbereitung?

Das Erfreuliche zuerst: Kaum ein Freiberufler, der den Schritt in die Selbständigkeit wagt, bereut seine Entscheidung. Der Bundesverband der Freien Berufe spricht zu Recht von einem Erfolg, zumal man auch bei der Gründungsintensität die Nase gegenüber der übrigen Wirtschaft vorne hat. Der Antrieb heißt in erster Linie Unabhängigkeit, aber auch selbstbestimmtes Handeln. Wenn es bei all dieser Euphorie, sich auf eigene Beine zu stellen, dennoch einen Wermutstropfen gibt, dann ist es die mangelhafte Vorbereitung der künftigen Unternehmer während der Studienzeit. Was erwartet einen selbständigen Zahnarzt, der im Wettbewerb steht? Welche bürokratischen Hürden sind zu überwinden, bevor ein Zahnarzt seine Praxis eröffnen kann? Wie kann ein modernes Praxismanagement aufgebaut werden? Wie kann und muss ein rechtssicheres und erfolgreiches Marketing gestaltet werden? 

Jutta Oischinger, die im oberbayerischen Dachau ein Büro für Qualitätsmanagement betreibt und sich auf Zahnarztpraxen spezialisiert hat, kennt diese Probleme, zumal sie viel mit jungen Ärzten und Nachfolgern zu tun hat. „Was die berufliche Qualifikation angeht, sehen wir einen sehr hohen Standard. Zudem sorgen umfassende Angebote an fachlichen Fort- und Weiterbildungen dafür, dass dieses hohe Niveau gehalten und weiter ausgebaut werden kann,“ sagt die QM-Expertin, die aber auch einschränkend ergänzt: „Bei der Personalplanung und den effizienten organisatorischen Abläufen, bei der Frage, was man unter subjektivem Qualitätsempfinden versteht, ist meistens Schluss“.

Oischinger fordert deshalb seit Jahren eine bessere und gezieltere Ausbildung in diesen Themenfeldern an den Hochschulen und in der Phase der Gründung. So waren auch die Ergebnisse der IFB-Umfrage unter 1.700 Freiberuflern mit dem Sonderteil „Gründungen und Nachfolgen“ für die erfahrene Trainerin und Unternehmerin nicht allzu überraschend. Diese Studie nämlich hat bestätigt, dass fast vier von zehn Absolventen fehlendes betriebswirtschaftliches Wissen monierten und mit der zeitlichen Belastung zu kämpfen hatten. Dazu kamen Unsicherheiten bei der Standortplanung, der Mitarbeitersuche und den allgemeinen bürokratischen Aufgaben. Bei der Betriebsübernahme gilt fast dasselbe. Oischinger sagt dazu: „Wenn ich in die Zahnarzt-Praxen schaue, dann haben wir in der Behandlungs-Qualität beim Nachfolger, der vielleicht gerade aus der Ausbildung kommt, keine Probleme, wohl aber in der Organisation des Praxisalltags. Denn wer weiß schon, wie man ein Team führt oder ein modernes Praxismanagement effizient und strukturiert aufbaut? Also stabile Voraussetzungen für eine hochwertige und wirtschaftliche Behandlung schafft?“ Sie sieht hier die Universitäten in der Pflicht, aber auch Verbände und andere Vereinigungen: „Die müssen diesen Themen viel mehr Bedeutung beimessen als bisher“, lautet ihre Mahnung.

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https://www.openpr.de/news/1058458/Zahnarztpraxis-Neugruendung-Unzureichende-Vorbereitung.html

Qualitätsmanagement Oischinger wurde von Jutta Oischinger im bayerischen Dachau gegründet. Dort befindet sich heute auch das Büro der Expertin, die eine mehr als 15-jährige Erfahrung aus dem medizinischen Umfeld mitbringt. Die Inhaberin des Dienstleistungsunternehmens war früher als Gesundheits- und Krankenpflegerin tätig, später als Diplom-Pflegewirtin im Bereich Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Organisationsentwicklung. Gleichzeitig hat sie Kliniken und Arztpraxen bei der Einführung eines QM begleitet und unterstützt. Seit zwei Jahren ist sie fokussiert auf Zahnarzt-Praxen, in denen sie ein QM-System (G-BA und DIN EN ISO 9001:2015) einführt oder weiterentwickelt. Die Auditorin kooperiert dabei je nach Bedarf mit weiteren Experten aus ihrem Netzwerk.